Beratungsportal und Wissenslexikon für Naturkosmetik und Naturwaren

Matcha Qualitäts-Tee von Amanprana

Matcha ist keine Neuentdeckung unser Zeit, bereits vor 800 Jahren wurde der Matcha Tee bereits von buddhistischen Mönchen als Meditationsgetränk getrunken. Tee galt damals schon als Medizin und um die natürlichen und gesunden Inhaltsstoffe von Tee aufzunehmen, wurden die hochwertigen Teeblätter zu einem feinem Pulver vermahlen. Der fein pulverisierte japanische Grüntee Matcha wird mit heißem Wasser zu einem köstlichen vitalisierenden Getränk aufgeschäumt. Matcha ist der „Mokka“ unter den Grüntees und wird bis heute auch im Rahmen der Japanischen Teezeremonie zubereitet.

Aus dem Teestrauch der Camellia sinensis wird der Matcha gewonnen. Der Teestrauch gibt dem Tee ein mildes Aroma. Für die Herstellung von Matcha wird ausschließlich das Ausgangsprodukt Tencha verwendet. Bei Tencha handelt es sich um flockenartige Blattgewebeteile, die vom Luftstrom der Blattrippen entfernt wurden. Dies geschieht nach dem Dämpfen, Trocknen und Brechen der geernteten Blätter. Dieser Vorgang ist nötig, damit die Steinmühlen die Teeblätter gut vermahlen können. Lediglich etwas mehr ein Prozent des grünen Tees in Japan ist Tencha, Die Qualität von Tencha ist abhängig von Anbauregion, Lage und Höhe (Ebene, Bergregion, Hügelland), Spezialisierung der Teebauern und Sorte der Teepflanze.

Mit japanischen Granit-Steinmühlen werden die zarten Tenchablätter zu einem kostbaren Pulver vermahlen. Die Granit-Mühlen drehen sich sehr langsam, damit die Steine sich nicht zu sehr erwärmen. Ein Mühle mahlt nur etwa 30 g Matcha pro Stunde.

Matcha wird aus beschattetem Tee der ersten Pflückperiode ab Anfang Mai gewonnen. Zu seiner Herstellung werden die Teegärten zu ca. 90% beschattet, sodass die Pflanze viel Chlorophyll, Theanin und Koffein, aber wenig Gerbstoffe bildet. Die Ernte erfolgt per Handpflückung, um die zarten Teeblätter nicht zu beschädigen und um die ganzen jungen Blätter auszuwählen. Um Oxidationsprozesse zu verhindern bzw. aufzuhalten werden die Teeblätter des Matchas schnell verarbeitet. Am Verarbeitungsort wird sofort mit dem Dämpfen begonnen, damit die Fermentation gestoppt wird. Im nächsten Schritt findet eine schonende Trocknung statt, bei der die Teeblätter gut 80 Prozent ihres Gewichtes verlieren. Das Ergebnis wird als “Aracha” oder “Rohtee” bezeichnet. Als nächstes wird der Aracha von einem Teeexperten nach Farbe und Geschmack beurteilt.

Der entscheidende Unterschied zu anderen Teesorten liegt darin, dass das ganze Teeblatt getrunken wird. Dadurch enthält der grüne Matcha Tee eine höhere Konzentration an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralien. Bei herkömmlichen grünen oder schwarzen Tee im Teebeutel oder Teesieb, werden die Blätter mit heißem Wasser aufgegossen. Anschließend wird das Teebehältniswieder entfernt und das Tee-Extrakt getrunken. Die im Tee enthaltenen Inhaltsstoffe sind je nach Teesorte nur zwischen 10% und 20% wasserlöslich. Die wertvollen Inhaltsstoffe in den Teeblättern bleiben zurück und werden entsorgt.

Matcha-Ernte und Produktion

Phase 1: Die frischen jungen Teeblätter der Camellia sinensis werden nur einmal pro Jahr geerntet, im Frühling. Auch heutzutage pflücken die japanischen Teebauern die Blätter noch sorgfältig mit der Hand.

Phase 2: Danach werden sie so schnell wie möglich zur Fabrik gebracht. Dort werden sie kurz mit Wasserdampf behandelt, um die Fermentierung zu stoppen. Auf diese Weise bleibt die frische grüne Farbe der Blätter erhalten und die werden Inhaltsstoffe konserviert.

Phase 3: Danach werden die Blätter bei einer Temperatur von 180 °C getrocknet. Die trockenen Blätter erhalten jetzt einen neuen Namen, sie heißen ‘Aracha’ bzw. ‘roher Tee’.

Phase 4: Die grünen Teeblätter, von verschiedenen Teeplantagen, werden nun in verschiedene Qualitätskategorien eingeteilt aufgrund von Farbe, Geschmack und Textur.

Phase 5: Die Stängel, der Staub und die Blattadern werden entfernt, damit nur noch das allerbeste grüne "Blattfleisch" übrig bleibt.

Pfase 6: Der Tee wird in eine gleichförmige Größe geschnitten und heißt jetzt ‘Tencha-Tee’. Tencha-Tee wird hauptsächlich für die weitere Verarbeitung zum Matcha-Tee verwendet. In Japan wird der Tencha-Tee auch häufig in Mahlzeiten verarbeitet.

Pfase 7: Die sehr feinen Blätter werden jetzt in verschiedene Mischungen eingeteilt, auf Basis von Farbe, Geschmack und Aroma. So entstehen mehr als 100 Tencha-Qualitäten. Ein spezialisierter Teekoster entscheidet über Qualität und Preis.

Fase 8: Als letzten Schritt im Herstellungsverfahren werden die verschiedenen Tencha-Mischungen und -qualitäten zu verschiedenen Qualitätsformen Matcha vermahlen.

Überschatteter und nicht überschatteter Tee?

Tencha, Gyokuro, Kotobuki und Kabusecha sind "überschattete" Teesorten. Alle anderen japanischen Teesorten (Sencha, Bancha, Hojicha und Genmaicha) werden ohne Schatten gezüchtet. Je länger die Pflanzen überschattet werden, desto mehr Chlorophyll und Aminosäuren (Proteine) der Tee enthält. Bei weniger Schatten enthält der Tee mehr Catechine.

Wirkungsweisen von Chlorophyll

Die strahlend grüne Farbe von Matcha wird durch den enormen hohen Gehalt an Chlorophyll in den Blättern des grünen Tees verursacht. Während des Wachstums in Schatten wird beim Matcha eine extra Menge Chlorophyll produziert.

Chlorophyll ist ein Reinigungsmittel, welches unserem Körper hilft, sich selbst wieder zu heilen und gesund zu bleiben. Chlorophyll entsäuert und mineralisiert die Umgebung der Körperzellen. Es hilft, das Gleichgewicht der Säure-Basen wiederherzustellen und hilft, den PH-Wert zu normalisieren. Chlorophyll hat allgemein reinigende und desinfizierende Eigenschaften und unterstützt auf diese Weise das Immunsystem. Chlorophyll ist ein ausgezeichnetes Deodorant und entfernt schlechte Gerüche.

Chlorophyll sorgt für den Transport von Sauerstoff zu den Zellen und hilft bei der Ausscheidung von CO2. Mehr Sauerstoff in den Zellen bedeutet mehr Durchblutung, besser funktionierende Organe, ein besser funktionierendes Gehirn, eine bessere Heilung von Muskeln und eine bessere Heilung bei Verbrennungen, Wunden und Verletzungen. Chlorophyll ist hauptsächlich bekannt als Sauerstoff-Träger, Blutreiniger und Stoff für die Blutbildung. Chlorophyll hat ein breites Wirkungsgebiet. Es darf sicherlich nicht bei einer Reinigungskur und beim Abnehmen fehlen, weil Chlorophyll die Entgiftung stimuliert und das Lymphesystem in seiner Funktion unterstützt.

Matcha von Amanprana ist frei von radioaktiver Strahlung

Menschen stellen sich oft die Frage, wie sicher der japanische Matcha-Tee jetzt noch ist. Die Tatsachen für Amanprana Macha aufgelistet:

1. Amanprana Matcha-Tee kommt von Plantagen im Südwesten von Japan, ungefähr 10 Stunden Autofahrt von Fukushima entfernt (mehr als 600 km).

2. Bei der neuen Ernte wurden keinerlei Strahlungseffekte festgestellt.

3. Seit der Ernte in 2011 werden Zertifikate mitgeliefert bezüglich der Radioaktivität. Die Ware wird bezüglich 3 radioaktiver Stoffe gemessen: Cäsium 134, Cäsium 137 und lod-Isotop 131.

4. Amanprana Matcha wurde vorher bereits getestet bezüglich der Reststoffe von Pestiziden und Schwermetallen. Seit die Katastophe in Fukushima werden Tests bezüglich Radioaktivität dem Nahrungssicherheitsverfahren standard zugefügt.

5. Matcha wird jetzt doppelt kontrolliert: vor dem Transport in Japan und bei der Ankunft in Europa. Er wird in Hamburg bei Eurofins labo mit der gammaspektrometrischen Methode von D. Specht kontrolliert.

6. Die japanischen Sicherheitsnormen werden hantiert. Diese sind viel strenger als die europäischen Normen. Matcha von Amanprana befindet sich weit unter den niedrigen zulässigen Werten aus Japan. Radioaktivität oder radioaktive Stoffe Cäsium 134, Cäsium 137 und lod-Isotop 131 wurden bei der neuen Ernte von Amanprana Matcha nicht gefunden. Alle Werte befanden sich unter den feststellbaren Grenzwerten.

7. Amanprana unterzeichnete eine Petition von Foodwatch, um die Grenzwerte für radioaktive Stoffe in Nahrung innerhalb Europas drastisch zu vermindern, um eine Null-Toleranz für lod-Isotop 131 einzuführen und bei Katastrophen die gleichen Grenzwerte zu bestimmen, die allgemein gültig sind und als sicher beurteilt werden. Amanprana unterzeichnete die Petition am 20.9.2011 mit Foodwatch unter Nummer 2066.


Bewertung: